Wie funktioniert eine Gartenpumpe ?

Gartenpumpen sind in der Regel wie eine sogenannte „Jet-Pumpe“ gebaut. Hierbei wird mit einem relativ kleinen Laufrad über Düsen eine Strömung erzeugt, die das Wasser befördert. Der Wassertransport geschieht also vorallem über eine hydraulische Weise.

Der Motor der Gartenpumpe treibt ein kleines Laufrad an, das über ein Düsensystem mit dem Pumpenraum verbunden ist. Dabei entsteht ein Unterdruck im Düsenraum, wodurch die Pumpe das Fördermedium (Wasser) ansaugt. Über einen Ansaugstutzen wird das Wasser durch einen Vorfilter durch die Düsen gepresst. Von dort gelangt es auf das Laufrad und verlässt die Pumpe unter Druck durch den Druckstutzen.

Der Vorteil dieses Förderungsprinzips ist, dass ein vergleichsweise kleines Laufrad mechanisch bewegt werden muss. Dementsprechend ist wenig mechanische Reibung zu überwinden, was den Verschleiß enorm verrignert. Deshalb sind diese Pumpen sehr langlebig.

Der Nachteil dieses Systems ist allerdings, dass die Pumpe vor jeder Inbetriebnahme über eine Füllschraube (Zulauf) mit Wasser befüllt werden muss. Die meisten Pumpen haben auch Ablass installiert, um die Pumpe im Winter wegen der Frostgefahr zu entleeren.

Der Jetstrom ermöglicht es nun, das Wasser über einen bestimmten Höhenunterschied anzusaugen. Hierzu muss lediglich die Pumpe mit Wasser befüllt werden und der Schlauch kann leer bleiben. Wenn der Gartenschlauch über ein verschließbares Ventil verfügt , läuft die Pumpe auch dann weiter, wenn kein Wasser entnommen wird. Dann wird allerdings nur im Pumpeninneren das Wasser durch Düse und Laufrad bewegt und es stellt sich ein „interner Jet“ ein.

 

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